Über uns

Unsere Mission

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, benachteiligten Kinder und Jugendliche durch Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen, denn Kinder sind in unserer Gesellschaft die schwächsten Glieder. Wir arbeiten mit all unseren zur Verfügung stehenden Kräften, um den Waisenkindern nachhaltig und dauerhaft zu helfen.

Mit unserer Arbeit möchten wir für die Probleme der Waisenkindern in Dar es Salaam und in Tanzania ein Bewusstsein schaffen. Durch unser Engagement wollen wir eine breite Öffentlichkeit gewinnen, die uns bei unsere Arbeit durch finanzielle Förderung wie Spenden, Sachspenden etc. unterstützt.

Unsere gesetzten Ziele setzen wir als non-profit-Organisation unbürokratisch, seriös und schnell um. Kontinuierlich werden wir den aktuellen Stand sowie die Entwicklung der Projekte verfolgen.

Wir sind eine unabhängige Organisation ohne Gewinnstreben.

Mit den uns anvertrauten finanziellen Mitteln gehen wir sorgsam um und verwenden sie ausschließlich für unsere Vorhaben in Tanzania.

Dabei sind wir auf private Spenden, Firmenspenden sowie Sachspenden angewiesen. Unsere Arbeit und die finanziellen Ausgaben sind jederzeit transparent. Dieses wird durch einen jährlichen Revisionsbericht ausdrücklich offengelegt. Der Prüfungsbericht wird auf unserer Homepage offengelegt.

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Unsere Vision

Mtoto wa Tanzania

ist eine gemeinnützige Non-Goverment-Organisation, die sich zur Aufgabe gesetzt hat, Kindern, speziell Waisenkindern in Dar es Salaam und später in ganz Tanzania auf verschiedenste Weise sinnvoll und effektiv zu helfen. Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung dringend angewiesen.

Mtoto wa Tanzania e.V.“

  • möchte mit seiner Arbeit den Waisenkindern eine lebenswerte Zukunft geben
  • setzt sich dafür ein, dass Straßenkinder nicht mehr auf der Straße leben brauchen
  • und sie eine Heimat in Waisenhäusern finden
  • möchte Mitarbeiter fördern, fortbilden und begleiten, die sich um Waisenhäuser kümmern
  • möchte motivieren, Projekte zur Verbesserung der Situation von Waisenhäusern und Waisenkinder finanziell zu fördern
  • möchte eine detaillierte Übersicht über alle Waisenhäuser, Projekte und finanzielle Fördermöglichkeiten schaffen, die dazu beiträgt eine effiziente Unterstützung von Waisenhäusern dauerhaft zu schaffen

Das Leben eines jeden Kindes ist kostbar und wertvoll. Wir sind der Überzeugung, dass kein Leben auf ein Irrtum beruht, alles hat seinen speziellen Plan und jedes noch so kleine Leben hat in diesem Plan seinen Sinn.

Darum hat jedes Kind Anrecht darauf, gesundes und wertvolles Mitglied unser Gesellschaft zu sein.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass Kinder, die als Waise aufwachsen, in ihrem weiteren Leben eine Chance auf Bildung, Ernährung und Heimat bekommen.

Durch die Gewährleistung einer ausgewogenen und gesunden Ernährungsweise, Gesundheitsvorsorge und ein ordentliches Lebensumfeld, kann dieses unterstützt werden.

Wir haben uns darum zum Ziel gesetzt, eine aktive Rolle in den jungen Lebensjahren zu setzten, damit sie in späteren Entwicklungsjahren das gesamte Potential nutzen können und sich ihre Chancen auf ein besseres Leben verbessern.

Dieses kann unter anderen durch Schutz von Missbrauch, Benachteiligung und Ausbeutung geschehen.

Eine sinnvolle pädagogische Betreuung, Schul- und Berufsausbildung muss im Unterstützungsprozess gewährleistet sein.

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Durch unser ehrenamtliches Engagement möchten wir den benachteiligten Waisenkinder eine nachhaltige und dauerhafte Lebensperspektive geben.

Damit die Unterstützung anhaltend erfolgreich wirksam werden kann, ist eine Begleitung bis in das selbständige Erwachsenleben notwendig.

Am Ende dieser Begleitung sollten die Waisen in der Lage sein, ein unabhängiges Leben zu führen, aber auch die Möglichkeit bekommen, ihre Erfahrungen wieder in das Projekt einbringen zu können, damit wird das Konzept „help2help“ effektiv unterstützt.

INTERVIEW MIT MTOTO WA TANZANIA – DEUTSCHLAND  e.V. – V

Das ostafrikanische Tansania ist reich an Natur aber arm an Wohlstand, es gehört immer noch zu den 30 ärmsten Ländern der Welt. Industrie gibt es kaum, die meisten Menschen leben von der Landwirtschaft – mehr schlecht als recht.

Aids grassiert in Tansania. Tansania hat aber Erfolge in der Bekämpfung der Aids-Pandemie vorzuweisen. Die Infektionsrate sank in den letzten vier Jahren und belief sich zuletzt auf 5,7 Prozent. Dennoch stellt Aids weiterhin ein gravierendes soziales Problem dar: Tansania hat die kaum vorstellbare Zahl von einer Million Aids-Waisen. AIDS ist der Grund, warum die durchschnittliche Lebenserwartung dort von 54 auf 46 Jahre gesunken ist.

Die Großfamilien und Nachbarn sind kaum noch in der Lage, die Waisenkinder zu erhalten.

Sie haben nun mit einem internationalen Team die Organisation „Mtoto wa Tanzania – help2help“ in Dar es Salaam/Tansania ins Leben gerufen und in Borken gibt es den deutschen Zweig „Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V.“

Was bedeutet übersetzt „Mtoto wa Tanzania“ und wie ist die Idee zu „Mtoto wa Tanzania“ entstanden?

MwT:„Mtoto wa Tanzania“ bedeutet wörtlich „Kind aus Tansania“ und damit möchten wir unmissverständlich in den Vordergrund stellen worum es uns geht: um das Kind und seine positive Entwicklung. Der Verein entstand aus der Not und dem Mangel an Unterstützung für die Kinder in Dar Es Salaam und unserem starken Bedürfnis etwas zu ändern und den Kindern zu helfen: Nachdem ich mehrere Waisenhäuser besucht hatte und die Situation der Kinder einfach nicht anzusehen war, wusste ich ich muss etwas unternehmen. Alle Menschen, die ich hier ansprach wollten helfen. Freunde aus Europa waren bereit, Unterstützung zu senden. Die Idee zu „Mtoto wa Tanzania“war geboren

Es gibt eine Vielzahl von nationalen und internationalen Organisationen, so z.B. die SOS-Kinderdörfer, die in Tansania Waisenkindern helfen. Was will ihre Organisation bezwecken und gibt es einen Unterschied zu bestehenden Organisationen?

MwT „Mtoto wa Tanzania“ unterscheidet sich ganz grundsätzlich von anderen Organisationen, die in Tansania tätig sind, indem es in erster Linie eine Brücke bilden möchte zwischen denen, die helfen möchten und denen, die Hilfe brauchen: ein Netzwerk um den Kindern eine Zukunft zuzusichern. Anwalt und Botschafter für die Kinder und gleichzeitig Berater und Spezialist für Unternehmen, um ihrer sozialen Verantwortung auf effiziente Weise nachzukommen.

In der tansanischen Gesellschaft gibt es Strategien, Waisen im direkten oder erweiterten Familienkreis aufzunehmen. Diese traditionellen Formen sind mehr oder weniger formal geordnet und ausgeprägt. Nicht selten müssen verwaiste Kinder von den Großeltern aufgenommen werden. Diese sind dann zwischen 50-70 Jahren alt und mit der Sorge für die Enkelkinder sowie der Erwirtschaftung des Lebensunterhaltes überfordert, sind Waisenhäuser dann eine wirksame und hilfreiche Lösung?

MwT: Waisenkinder können nur ein erster Schritt sein, um die Kinder nicht allein auf der Straße zu lassen, wenn das erwähnte traditionelle System versagt bzw. überfordert und inadäquat ist. Ein Kind braucht ein zuhause mit Eltern – oder Menschen, die diese Elternrolle übernehmen können. So viele Kinder zusammen mit wenigen Begleitern in ein mehr oder weniger isoliertes Heim zu stecken ist daher sicher keine Ideallösung. Dennoch sind es die Waisenhäuser mit denen „Mtoto wa Tanzania“ zu arbeiten begonnen hat. Hier muss dringend geholfen werden, denn es fehlt an Grundsätzlichem: Nahrung, Kleidung, Medizin, Hygiene, Schulgeld. Doch unsere Strategie ist eine langfristige und darauf ausgerichtet, nicht nur die Grundbedürfnisse zu befriedigen, sondern jedem Kind das zu bieten, was es benötigt, um ein fröhliches und zufriedenes Leben zu führen, das ihm hilft, über sich hinaus zu wachsen und seine Träume zu leben.

Sie haben uns vorhin erklärt was Ihre Organisation bezweckt und welche Ziele Sie verfolgen. Wie wollen Sie diese Vorhaben erfolgreich umsetzen?

MwT Unsere Vorgangsweise ist erst die Situation der Kinder in der Stadt Dar Es Salaam genau zu kennen. In diesem Rahmen führen wir Untersuchungen durch und besuchen alle Waisenhäuser, um deren Situation zu ergründen. Gleichzeitig analysieren wir, wo am notwendigsten Hilfe gebraucht wird und entsprechend dieser Notsituationen erstellen wir Projekte und langfristige Strategien, die wir den Firmen vor Ort und international und all jenen, die helfen möchten präsentieren. Es ist eine win-win Situation, denn jene, die helfen möchten – egal ob individuell oder auf Firmenebene, finden in „Mtoto wa Tanzania“ einen Agenten mit dem notwendigen Know-How und der entsprechenden Struktur, um die effizient zu tun und gleichzeitig werden die Projekte umgesetzt mit dem Ziel, die Verantwortlichen in den Waisenhäusern auszubilden, um sich selbst erhalten zu können und nicht mehr auf Hilfe angewiesen zu sein.

Um die gesetzten  Ziele zu verwirklichen sind Sie auf Spenden angewiesen.“ Mtoto wa Tanzania“ ist von der Finanzverwaltung als gemeinnützig und mildtätig anerkannt worden. Problematisch bei Spenden sind aber die hohen Aufwendungen für Verwaltungsaufgaben, teilweise müssen dafür 1/3 an Spenden aufgewendet werden, wie sieht es in Ihrer Organisation aus?

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MwT Derzeit sind alle Mitwirkenden von MwT Ehrenamtliche und alle Ausgaben für die Verwaltung werden aus unserer eigenen Tasche finanziert. Mit dem Wachstum unserer Organisation und deren Projekte wird es aber notwenig sein, Wohltäter zu finden, die die Administration und das Management von MwT direkt unterstützen möchten. Es ist uns bewusst, dass wir gegebenenfalls einen minimalen Betrag der Zuschüsse für die Verwaltung verwenden müssen um einen reibungslosen Ablauf der Projektverwirklichung zu sichern – es ist aber unser absolutes Ziel, alle Spenden ausschließlich für die betreffenden Projekte zu verwenden. Einer unserer Grundsätze, der in unseren Gründungspapieren verankert ist, ist demzufolge Transparenz: Alle Ausgaben von MwT werden gründlichst dokumentiert, geprüft und veröffentlicht.

WIR MÜSSEN EINFACH HELFEN !!!!!

Wir erleben Waisenkinder in ihrem Zuhause, wir erleben extreme Armut.

Und die Zahl dieser Kinder, die es so schwierig haben zu überleben, steigt ständig, vor allem durch den Verslust der Eltern aufgrund von HIV/AIDS. Diese Kinder haben keine Heimat, keine Sicherheit und keine Zukunft. Viele von ihnen sind unterernährt und krank, vor allem aufgrund der schlechten Gesundheitsfürsorge und der vollkommenen unzureichender hygienischer Zustände.

Die Kinder auf  Straßen in Tansania erinnern uns ständig an diese Realität.

Wir fühlen uns verantwortlich, uns für sie einzusetzen, für sie zu kämpfen, da die Kinder der schwächste Teil der Gesellschaft sind. Wir haben beschlossen, etwas dagegen zu und haben sowohl in Tansania aus auch zeitgleich in Deutschland „Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V.“ im Jahr 2010 gegründet.

Wir helfen, HELFEN AUCH SIE !!!!!

Vorstand „Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V.“

Edmund Huvers, Borken (Vorsitzender)

Maria Huvers, Borken (2. Vorsitzende)

Elfrun Makowski, Kolkwitz (Kassiererin)

Siegfried Wellermann, Kolkwitz (Schriftführer)

Pfarrer Uwe Börner, Molbergen (Beisitzer)

Nadine Dersen, Dorsten (Beisitzerin)

Martina Starck, Borken (Beisitzerin)

Kooptierte Vorstandsmitglieder:

Rahel Erni-Mtemahanji, Ifakara (Präsidentin Pamoja-Zusammen für Bildung in Tansania, Schweiz)

Georg Best Mtemahanji, Ifakara,

Jasmin Wollert, Köln

Coordinator in Tansania:

Fr. Salutaris Mpinge, Ifakara,

Schirmherr

S.E. Diözesanbischof Salutaris Libena, Ifakara (Tansania)

Domkapitular Josef Leenders, Münster

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